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    Grundwasser

    Bohrvorhaben in Lüneburg

    Grundwasser ist das unterirdische Wasser, das in sogenannten Grundwasserleitern im Untergrund fließt. Dabei sind die Hohlräume im Boden zusammenhängend mit Wasser ausgefüllt; man spricht daher beim Grundwasser auch von der Sättigungszone. Es ist nicht nur die wichtigste Quelle für unsere Trinkwasserversorgung, sondern speist auch Quellen, Flüsse und Seen. (LK LG)

    Link zur Avacon; Information NLWKN

    Hauptsächliche Nutzung: Trinkwasser aber auch Feldberegnung im Süden und Nordwesten und für gewerbliche Zwecke im Osten der Stadt 

    Für Bohrvorhaben besteht nach dem Wasserhaushaltsgesetz, dem Bundesberggesetz sowie dem Lagerstättengesetz eine Anzeigepflicht. Auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie steht hierfür eine Online Bohranzeige (https://nibis.lbeg.de/bohranzeige/) zur Verfügung.

    Darüber hinaus gibt es Sonderregelungen in Wasserschutzgebieten.

    Im Wasserschutzgebiet der Hansestadt Lüneburg gelten Beschränkungen hinsichtlich Bohrvorhaben. In § 4 Abs. 5 der Schutzgebietsverordnung wird geregelt, dass Bohrungen, die tiefer als 5 m sind, eine wasserrechtliche Zulassung benötigen.

    Gartenbrunnen:

    Die Anzeige der Brunnenbohrung muss mindestens einen Monat vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Stelle angezeigt werden (gem. § 49 Wasserhaushaltsgesetz)

    Eislaufen

    auf Lüneburgs Gewässern

    Sobald sich auf den Gewässern eine geschlossene Eisdecke gebildet hat, warten viele Eissportbegeisterte bereits ungeduldig darauf, die Eisflächen für ihr Wintersportvergnügen zu betreten. Obwohl die Gefahren beim Betreten natürlicher Eisflächen allgemein bekannt sind, bringen sich dabei viele selbst in Gefahr.

    Die Hansestadt Lüneburg warnt daher ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen auf der Ilmenau und auf anderen Fließgewässern. Diese frieren von den Rändern her zu und können aufgrund unterschiedlicher Strömungsverhältnisse, schnell schwankender Wasserstände und infolge von Einleitungen sehr unterschiedliche Eisstärken aufweisen. Ähnliches gilt für stehende Gewässer und Rückhaltebecken, dessen Eisdicke bereichsweise stark wechselt. Auch auf anderen Eisflächen im Stadtgebiet ist das Eislaufen nicht gestattet. Wer sich selbst in Gefahr bringt, muss damit rechnen, dass er des Platzes verwiesen wird.

    Info

    Gewässergüte

    Die Güte von fließenden Gewässern wird in der Regel durch biologisch-ökologische Merkmale und chemische/physikalische Parameter bestimmt.

     

    Zu den biologisch-ökologischen Merkmalen zählen z. B. die Lebewesen und Pflanzen in den Gewässern, aber auch die Hydromorphologie (Strukturen der Ufer, Sohle, Durchgängigkeit, Abfluss, …) des Gewässers spielt eine Rolle.

     

    Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat an verschiedenen Stellen in Niedersachsens Gewässern Messstellen errichtet. Eine Übersichtskarte der Daten ist unter dem unten aufgeführten Link zu finden. Außerdem ist die Seite des Gewässerkundlichen Landesdienst verlinkt.

     

    Gewässerkundlicher Landesdienst:

    https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/gewasserkundlicher_landesdienst/gewaesserkundlicher-landesdienst-gld-in-niedersachsen-43327.html

     

    Gewässerkarte:

    https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&topic=Basisdaten&bgLayer=TopographieGrau

     

    Gewässerunterhaltung

    Der Umfang der Gewässerunterhaltung ist im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geregelt. Dabei wird unterschieden zwischen Gewässern erster, zweiter und dritter Ordnung. Für die Gewässer erster und dritter Ordnung sind die Eigentümer zur Unterhaltung verpflichtet, bei Gewässer zweiter Ordnung geht diese Pflicht grundsätzlich an Unterhaltungsverbände über. 

    Die Unterhaltung eines oberirdischen Gewässers umfasst seine Pflege und Entwicklung. Hierzu gehört u. a. die Erhaltung des Gewässerbettes, auch zur Sicherung eines ordnungsgemäßen Wasserabflusses, die Erhaltung der Ufer, insbesondere durch Erhaltung und Neuanpflanzung einer standortgerechten Ufervegetation, sowie die Freihaltung der Ufer für den Wasserabfluss.

    Außerdem umfasst die Gewässerunterhaltung die Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Gewässers insbesondere als Lebensraum von wild lebenden Tieren und Pflanzen.
    Dazu gehört gem. § 61 Niedersächsisches Wassergesetz auch die Unterhaltung und der Betrieb von Anlagen, die der Abführung des Wassers dienen.

    Die Hansestadt Lüneburg ist als Eigentümerin der Gewässer erster und dritter Ordnung öffentlich-rechtlich verpflichtet, 74 km Wasserläufe, 62 stehende Gewässer, Anlagen an Gewässern, 1300 m Ufermauern sowie das Lösegrabenwehr zu unterhalten.

    Die drei Kategorien für Oberflächengewässer nach dem Niedersächsischen Wassergesetz (NWG) sind: 

    Gewässer erster Ordnung
    Gewässer mit erheblicher Bedeutung für die Wasserwirtschaft, Bundeswasserstraßen -> die Ilmenau ab der Abtsmühle. Bei Gewässern erster Ordnung muss die Erhaltung der Schiffbarkeit sichergestellt sein.

    Gewässer zweiter Ordnung
    Gewässer mit überörtlicher Bedeutung für das Gebiet eines Unterhaltungsverbandes -> Ilmenau

    Gewässer dritter Ordnung
    Gewässer, die nicht Gewässer I. oder II. Ordnung sind

    Paddeln, Rudern, Tretboot

    auf Lüneburgs Gewässern

    Vor allem an heißen Sommertagen werden die Freizeitaktivitäten gerne in und ans Wasser verlegt.

    (Im Folgenden möchte der Bereich Umwelt über ein paar Dinge hinweisen.)

    Grundsätzlich ist laut dem Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) Gemeingebrauch (z.B. das Baden und das Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne Eigenantrieb) auf natürlich fließenden Gewässern zulässig (vgl. § 32 NWG). Bei stehenden Gewässern sieht dies anders aus. Gemeingebrauch ist auf den städtischen Gewässern grundsätzlich nicht zugelassen.

     

    Um die Ufer zu schützen ist das Anlegen nur an den vorhandenen Anlegestellen erlaubt.  Im Naturschutzgebiet darf das Ufer der Ilmenau nur an gekennzeichneten Bereichen betreten werden. Auch die Naturschutzgebietsverordnung und die Landschaftsschutzgebietsverordnung müssen beachtet werden.

     

    Im Bereich des Hafens ist die Ilmenau eine Binnenwasserstraße des Bundes und darf nicht befahren werden. Dies ist mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Bei den 3 Wehren im Stadtgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Hier herrscht erhöhte Gefahr, durch stärkere Strömungsverhältnisse.