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    Corona-Hygienekonzept

     

    Die aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen sowie die neuen Regelungen der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 20. Januar 2021 geben Anlass, erneut die Maßnahmen anzupassen und gleichzeitig weiter daran zu erinnern und die dringliche Bitte auszusprechen, in den Handlungen zum Schutze der eigenen Gesundheit und der Mitmenschen nicht nachlässig zu werden.

    Folgende Regelungen (Stand 24. Januar 2021) sind bis auf weiteres auf den Friedhöfen der Hansestadt Lüneburg zwingend zu beachten, diese sind auch an den Türen der Eingänge zur Verwaltung und der Kapellen angebracht:
     

    Abstand

    Das oberste Gebot in den Kapellen wie draußen ist den weiterhin geltenden Abstand von 1,50 Meter zwingend einzuhalten!
    Mitarbeiter/innen der Bestattungsunternehmen, Pastorinnen und Pastoren, Trauerrednerinnen und Trauerredner sowie die beteiligten Mitarbeiter der Friedhöfe müssen gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Trauergäste daran halten.

    Maskenpflicht

    Es gilt in allen Räumlichkeiten sowie im Außenbereich der Friedhöfe die Pflicht eine medizinische Maske (OP- / FFP2- oder KN95-Maske) zu tragen!
    Alle Besucher müssen in den Gebäuden und Kapellen, im Außenbereich sowie auf den Parkplätzen eine medizinischen Mund-Nasen-Schutz-Masken (OP- / FFP2- oder KN95-Maske) tragen.Dies gilt jederzeit auch für alle Mitarbeiter der Bestattungsunternehmen. Die Mitarbeiter des Friedhofes tragen die Masken während der Trauerfeier.

    Während der Trauerfeier darf die Maske im Sitzen abgesetzt werden. Sowie die Trauergemeinde aufsteht sind die Masken wieder aufzusetzen.
    Die Vortragenden (ausschließlich) müssen keine Masken tragen, wenn Sie am Pult stehen und der Abstand ausreichend gewahrt wird. Mindestabstand von 2 Metern!

    Die Friedhofsverwaltung wird für Menschen, die ihre Maske vergessen haben, an allen Kapellen Masken vorhalten. Bitte sprechen Sie unsere Mitarbeiter darauf an.

    Ab einem Inzidenzwert von 35 Fällen (pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Lüneburg besteht die Maskenpflicht auch im Außenbereich 

    Anzahl der Teilnehmer auf den Friedhöfen

    An einer Trauerfeier, ob mit oder ohne Kapellennutzung, dürfen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen. Ab einem Inzidenzwert von 35 Fällen im Landkreis Lüneburg dürfen nur noch maximal 25 Personen teilnehmen (Dieses gilt, solange der Inzidenzwert nicht mindestens sieben Tage stabil unter dem Wert 35 liegt!).

    Anzahl der Teilnehmer in den Kapellen 

    Die Anzahl der Teilnehmer an einer Trauerfeier in den Kapellen ist wie folgt begrenzt:

    • Waldfriedhof: 26 Trauergäste, 25 ab einem Inzidenzwert von 35 (Dieses gilt, solange der Inzidenzwert nicht mindestens sieben Tage stabil unter dem Wert 35 liegt!).
    • Zentralfriedhof: 20 Trauergäste
    • Michaelisfriedhof: 14 Trauergäste
    • Friedhof Oedeme: 14 Trauergäste

    alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten vier Kapellen zuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in und 1 Solomusiker/in. Dieses gilt, solange der Inzidenzwert nicht mindestens sieben Tage stabil unter dem Wert 35 liegt!

    ab Inzidenzwert 35 am Waldfriedhof inkl. Pastor/in, Organist/in und Solomusiker/in

    • Friedhof Häcklingen: 10 Trauergäste
    • Friedhof Rettmer: 10 Trauergäste

    alle Teilnehmerzahlen in vorgenannten zwei Kapellenzuzüglich 1 Pastor/in und 1 Organist/in oder 1 Solomusiker/in

    Kommen unangemeldet mehr Teilnehmer, als Plätze in der Kapelle zur Verfügung stehen, müssen diese vor der Kapelle im gebotenen Abstand zueinander warten. Sollten bereits im Trauergespräch mehr Teilnehmer angemeldet sein als in den Kapellen untergebracht werden können, wäre zu überlegen und mit den Pastoren abzustimmen, ob auf die Kirchen der Stadt ausgewichen werden kann. Diese können unter Umständen deutlich mehr Platz bieten.

    Regeln in der Kapelle

    Die Sitzplätze in den Kapellen sind in den Bänken durch Sitzkissen markiert. Stuhlreihen (Zentral- und Michaelisfriedhof) sind nach den Abstandsregelungen aufgestellt. Dies wird von den Mitarbeitern der Friedhöfe vorbereitet.
    Ein/e Mitarbeiter/in des Bestattungsunternehmens hat die Teilnehmer in die Sitzplätze einzuweisen und darauf zu achten, dass die Abstände auch gewahrt bleiben, wenn Personen eines Haushalts sich zusammensetzen und damit vorgezeichnete Abstände zu anderen Personen verändern. An den maximalen Personenzahlen in den Kapellen ändert sich dadurch nichts! Das übersteigen in den Bänken ist zu vermeiden.
    Auch ist darauf zu achten, dass beim Eintreten und Verlassen ausreichend Abstand eingehalten wird und sich Personen nicht in den Gängen begegnen, wenn die einen z.B. an den Sarg herantreten während andere noch dort stehen oder gerade zurücktreten.
    Vor den Kapellen ist die Abstandsregelung zu beachten und umzusetzen.
    Auf die Ausgabe von Desinfektionsmitteln am Eingang wird verzichtet. Die Türen werden durch einen Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens oder der Friedhöfe (Absprache untereinander) geöffnet und geschlossen.
    Personen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht an Trauerfeiern teilnehmen!

     

    Die Gesangbücher stehen nicht zur Verfügung
    Liturgietexte etc. sind auf einem Handzettel vorzubereiten und vor der Trauerfeier auf den markierten Sitzplätzen zu verteilen und anschließend zu entsorgen. Auf gemeinsamen Gesang sowie die Begleitung durch Chöre jeglicher Art während der Trauerfeier in der Kapelle ist zu verzichten. Jedoch sind Musik durch Solomusiker und oder Organisten möglich. Auf den Friedhöfen darf mit Maske gesungen werden.

    Kontaktnachverfolgung

    Alle Teilnehmer müssen mit Anschrift und Telefonnummer von einer/einem Mitarbeiter/in des Bestattungsunternehmen in einer Liste (Kondolenzliste) erfasst werden. Die Liste ist im Falle einer bekanntwerdenden Infektion, auf Anforderung innerhalb von 12 Stunden (auch am Wochenende) dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.

    Die Friedhofsverwaltung wird die Listenführung stichprobenartig überwachen.

    Lüften

    Die Räume werden durch Offenhalten von Türen vor der Trauerfeier und danach gut gelüftet (Friedhofsmitarbeiter).

    Besondere Bedarfe

    Besondere Bedarfe (z.B. Rollstuhlfahrer, Filmaufnahme für den privaten Gebrauch, etc.) sind der Friedhofsverwaltung mit Einreichen der Friedhofsanträge spätestens jedoch 24 Stunden vor der Trauerfeier mitzuteilen, damit diese gemeinsam besprochen und Lösungen angeboten werden können.